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Etikettendruckspender von Bluhm Systeme im Einsatz bei der Klöckner-Pentaplast GmbH & Co. KG in Montabaur

Kreditkarten, Tablettenblister, Joghurtbecher, Wurstverpackungen, Bonbon-Boxen, Getränkeflaschen - wohin man auch blickt: das tägliche Leben ist voller Folienverpackungen. Wenn einmal die Kinder im berüchtigten Fragealter wissen wollen, wo denn all diese Verpackungen herkommen, muss mancher Laie die Antwort schuldig bleiben.
Dem Fachkundigen zeigt eine genauere Inspektion einer solchen Verpackung häufig, dass es sich um eine Hart-PVC-Folie handelt.

Einen genaueren Einblick in die Herstellung dieser Materialien kann man in Montabaur bei der Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG gewinnen. Hier in der europäischen Zentrale des mit 26 Standorten den Globus umspannenden Konzerns, werden pro Jahr über 100.000 t Hart-PVC Folien hergestellt. Schon von weitem sind die hohen Silos des Rohstoffes zu sehen.

Bei einem Firmenrundgang erklärt Stefan Jung, Mitarbeiter des technischen Büros und zuständig für den Bereich Schneiden und Packen: "Aus den Silos gelangt das PVC-Pulver über eine Wiegestation in die Heiß- und Kaltmischer. Hier werden alle benötigten Bestandteile des Endproduktes gemischt, erhitzt und an einen Kneter übergeben. Unter hohem Druck und Hitze wird das PVC-Pulver plastifiziert, anschließend auf einem Förderband zu einzelnen Kalandern und dort über mehrere Walzen mit hohem Druck und entsprechenden Temperaturen in Folienform gebracht. In der späteren Konfektionierung werden die großen Folienrollen auf die gewünschten Kundenmaße hinsichtlich Rollenlänge, Materialbreite, Kerndurchmesser etc umgespult, automatisch gewogen und gekennzeichnet."

Konfektionierung
Fehlstellenetikettierung

Die Frage nach der Herkunft von Materialien stellt nicht nur der wissensdurstige Nachwuchs, sondern in viel intensiverem Maße diverse Qualitätsrichtlinien der Folien-Kunden und der Gesetzgeber. Denn nicht nur bei den Zutaten in der Lebensmittelbranche, sondern auch bei den Verpackungsmaterialien muss eine lückenlose Rückverfolgung vom Endprodukt bis zum ursprünglichen Ausgangsmaterial gewährleistet sein. Ein ideales Betätigungsfeld für einen Kennzeichnungsspezialisten wie Bluhm Systeme aus Unkel am Rhein.

Hier bei der Klöckner-Pentaplast kommen gleich mehrere der Bluhm -Etikettiersysteme zum Einsatz. Zum Einen sind sie in der Qualitätskontrolle zu finden: Im laufenden Betrieb überprüfen verschiedenste Messgeräte und Kameras die jeweiligen Qualitätskriterien wie Materialstärke, Fremdeinschlüsse, Blasenbildung oder Farbschwankungen in den produzierten Folien.
Wird eine solche Fehlstelle festgestellt geht sofort eine entsprechende Meldung an das elektronische Etikettendruck/Spendesystem vom Typ LA 5142SE. Es wird ein Etikettenfähnchen mit dem jeweiligen Fehlercode bedruckt und genau auf den Rand der Folienbahn berührungslos im Tamp-Blow Verfahren aufgebracht.
An den fertigen Rollen ist dann durch die heraushängenden Fähnchen genau zu lokalisieren, an welchen Stellen bei der nachfolgenden Konfektionierung die Bahn gestoppt werden muss um die Fehlstelle zu beseitigen.

Fehlstellenmarkierung
Stempel im Rollenkern

Zum Anderen werden Etikettierer von Bluhm eingesetzt, um die Produkt-Kennzeichnung am Ende der Konfektionierung durchzuführen. Hier erläutert nochmals Stefan Jung: "Nachdem die Folie die vom Kunden gewünschte Form hat, läuft die Rolle über eine in der Fördertechnik integrierte Waage. Das jeweilige Rollengewicht wird an unser BDE- System gesendet. Von dort geht ein Signal an den Etikettendruckspender, der ein Label mit Chargennummer, Materialnummer und Herstelldatum direkt in den Rollenkern hinein spendet."
Ein Etikett mit aktuellen Produktdaten bedrucken und direkt in den Innenkern einer Rolle hinein applizieren - die richtige Aufgabe für die Entwicklungsingenieure von Bluhm Systeme. Man hat dafür ein Etikettendruck/Spendesystem mit einem 90° Dreh- und Blasstempel konstruiert, der zusätzlich verfahren werden kann. Das SATO 42SE Druckmodul erhält dabei aktuell die nötigen Druckdaten aus der BDE des Kunden und druckt das Etikett mit einer hohen Druckauflösung von 300 dpi aus.

Etikett mit div. Informationen auf der Folienrolle

Ein weiters Etikettier-System findet sich gleich eine Station weiter, wenn die Folienrolle in eine PE Folie versandfertig eingeschweißt wurde. Hier wird das Versandetikett, ebenfalls über einen 90° Schwenkstempel berührungslos im Tamp-Blow Verfahren aufgebracht.
Das System erstellt dabei für jede Rolle aktuell ein eigenes Etikett mit Informationen über Charge, Materialbezeichnung + Nummer, Länge + Breite der Rolle, Gewicht in Brutto, Netto + Tara. Die wichtigsten Daten werden zusätzlich maschinenlesbar in einem Code 39 Barcode verschlüsselt.

Auf diese Weise gekennzeichnet treten die Folien die Reise zu den Kunden an und erwarten dort ihre Metamorphose zu Blisterpackungen, Flaschendeckeln, Batterieummantelungen, Klarsichthüllen, Möbeloberflächen, Lüftungsrohren …

... und werden so auch bei Ihnen in vielfältiger Form zu finden se

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