kennzeichnung smart

Wie mache ich meine Kennzeichnung smart?

„Hinstellen, Stecker rein, vernetzen, läuft!“ So einfach wie das Einrichten von Geräten inzwischen im privaten Bereich laufen kann, soll es künftig auch in der Industrie 4.0 funktionieren. Das bezieht sich natürlich auch auf die Kennzeichnungstechnik. Stellt sich die Frage, wie man die Kennzeichnung smart macht, dass sie sich problemlos und flexibel in bestehende Prozesse integrieren lässt!?

In intelligenten Fabriken ist zunehmend die Rede von „modularer Automation“. Dahinter steckt die Idee, dass sich Fabriken nach dem Baukastenprinzip aus einzelnen Modulen zusammensetzen lassen. Die Module verfügen über eigene „dezentrale Intelligenzen“ und können je nach Anforderung schnell implementiert und beliebig ausgetauscht werden.

Kennzeichnung smart machen?

Der komplette Prozess der Produkt- und Verpackungskennzeichnung kann ebenfalls als Modul verstanden werden. Moderne Kennzeichnungssysteme wie Drucker, Etikettierer oder Laserbeschrifter verfügen bereits jetzt über eine „eigene Intelligenz“ und lassen sich mit vielfältigen Komponenten vernetzen. So kann das Kennzeichnungsmodul neben den eigentlichen Kennzeichnungsgeräten beispielsweise auch Scanner, Kameras, Lichtschranken, Wägeeinheiten, Roboterarme sowie die passende Fördertechnik beinhalten.

kennzeichnung smart
Kennzeichnungsmodule setzen sich aus zahlreichen Komponenten zusammen.

Über die übergeordnete Software des gesamten Moduls lassen sich alle Komponenten nicht nur zentral ansteuern, sondern auch perfekt aufeinander abstimmen: Die Kennzeichnungsgeräte passen sich automatisch den jeweiligen Fördergeschwindigkeiten an, Lichtschranken melden ankommende Produkte, Scanner ermitteln eventuell vorhandene Produktcodierungen und informieren Kennzeichnungsgeräte und Fördertechnik. Produkte werden gewogen und in Echtzeit mit den ermittelten Gewichten gekennzeichnet, Roboterarme ergreifen Produkte und platzieren sie perfekt für die Kennzeichnung. Scanner überprüfen die Druckqualität und Lesbarkeit von Codes und Kameras spielen die tatsächlich gedruckten Informationen an die Software zurück. Inhalte jedes Drucks bzw. Etiketts werden in eine Datenbank zurückgeschrieben, fehlerhafte Drucke werden als solche erkannt, entsprechende Produkte ausgeschleust und von der Software entsprechend in der Datenbank vermerkt. Das ermöglicht einen in sich geschlossenen Prozess und einen permanenten Abgleich mit dem Datenpool.

kennzeichnung smart
Vorne Scan, hinten Etikettierung: Beispiel für ein Kennzeichnungsmodul.

Generalunternehmer für Kennzeichnungsmodule

Bei der Zusammenstellung und Implementierung solcher Kennzeichnungsmodule sieht sich Bluhm Systeme immer mehr als Generalunternehmer, der seinen Kunden Lösungen aus einer Hand anbietet. Auf dem Expertenforum „Modulare Automation“ der Fachzeitschrift Automationspraxis am 7. März 2018 in Siegen berichten wir über „Kennzeichnung als Modul in der Prozessindustrie“. Interessiert? Melden Sie sich hier an!

Antoinette Aufdermauer

schreibt und bloggt über Lasern, Etikettieren und Drucken - die verschiedenen Kennzeichnungstechniken der Bluhm Systeme.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × fünf =

*