Verkehrsschilder: Mal anders

Verkehrsschilder sind langweilig. Das sieht jedenfalls der in Frankreich geborene Künstler Clet Abraham so. Er hat schon in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt daran gearbeitet, dass sich das ändert.

Mit witzigen Aufklebern, die er entwirft und auf die Schilder klebt, kommt Leben in die Bude.

Da steigt jemand aus dem Stop-Schild. Oder trägt den Querbalken weg.

Die Aufkleber muss er meistens nachts anbringen, damit er nicht erwischt wird. Denn die Veränderung von Straßenschildern ist streng verboten. Im Moment lebt und arbeitet er in Florenz und ist dort prompt zu einer hohen Geldstrafe – ersatzweise 5 Tagen Haft – verurteilt worden.

Er kann nicht nachvollziehen, dass man ihm überall auf den Fersen ist. Schließlich würde man den Sinn der Verkehrszeichen immer noch erkennen. Er meint, die kreativen Änderungen erhöhen eher die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und bringen dazu noch etwas Freude in den Alltag. Also eigentlich positive Effekte.

Wer mehr über die Beweggründe von Clet Abraham erfahren möchte, dem sei ein Interview empfohlen, das die Frankfurter Allgemeine Zeit faz vor einigen Jahren mit ihm geführt hat.

Und sehr schön ist auch der Film, den Raphael Haddad von der Agentur Extermitent über Clet Abraham gedreht hat. Darin sieht man, wie er arbeitet.
Übrigens sind dort auch einige animierte Straßenschilder zu sehen. Das wäre doch etwas, das von den Straßenverkehrsbehörden aufgegriffen werden könnte. Was meinen Sie?

Weitere Bilder und Informationen: Clet Abraham

Und hier die Social-Mediaseiten von Clet Abraham mit vielen weiteren Beispielen und Bildern:

Twitter,  Facebook,   Instagram

 

 

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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