Prinker: Temporäre Tattoos mit dem Smartphone erstellt

Tattoos werden immer beliebter. Und sie werden auch zunehmend in der Gesellschaft akzeptiert. Mehr oder weniger jedenfalls je nach Inhalt, Umfang und Körperteil. Großes Problem ist natürlich, dass so ein Tattoo etwas sehr, sehr dauerhaftes ist. „Drum prüfe, wer sich ewig stichelt …“ – so hieß schon einmal ein Beitrag in unserem Blog. Das haben Sie so ähnlich schon mal gehört? Stimmt! Im „Lied von der Glocke“ von Friedrich Schiller heißt es: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet …“ und zwei Zeilen weiter: „Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.“

Die „Reu“ kann einen auch bei einem Tattoo ergreifen. Die ewige Liebe ist vergangen, den Namen möchte man eigentlich nicht mehr jeden Tag sehen. Im neuen Job passt das Bild an dieser Körperstelle jetzt eigentlich nicht mehr so richtig. Und der Lieblingsclub ist mittlerweile in die 5. Liga abgestiegen.

Prinker: Tattoo auf Zeit

Den Körper verzieren, seine ganze Kreativität ausspielen und die Freunde beeindrucken, aber dennoch nicht bereuen, weil weil das Kunstwerk vergänglich ist: Das geht mit einem neuen Gerät namens „Prinker“.

Das Gerät gibt es in mehreren Farben für Papas, Mamas und Kinder. Das neue Tattoo kann schnell auf dem Smartphone gestaltet werden, wird in wenigen Sekunden auf die Haut gedruckt und bleibt dort für 3 Tage. Dann ist es weg. Die Bilder sollen dennoch relativ beständig gegen Wasser sein.

Die Tinte besteht laut Hersteller Sketchon – einem Unternehmen aus Korea – nur aus Bestandteilen, die auch in der Kosmetik-Industrie eingesetzt werden. Und das es nicht weh tut sieht man den Beteiligten im folgenden Video an.

Ab Ende 2017 soll Prinker in ausgewählten Ländern für etwa 200 US Dollar verfügbar sein.

Übrigens können Sie auch mit Produkten von Bluhm Systeme ein temporäres Tattoo erzeugen. Das Gerät Handhold aus der Serie Markoprint ist sogar geeignet, einen lesbaren 2D-Code aufzudrucken.

Wie wäre es beispielsweise, wenn der Gutscheincode für den Drink am Abend den Kunden gleich auf den Untergrund gedruckt würde.

Lassen Sie sich von dem nachfolgenden Video inspirieren, wie vielältig die Einsatzmöglichkeiten sind. Hier gibt es weitere Informationen zum Produkt.

 

Bildquelle und weitere Informationen: Prinker von SketchOn.

 

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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