Faltbares Display von E Ink

Auf der Messe SID Display Week in Los Angeles stellte das US-Unternehmen E Ink kürzlich ein faltbares Display vor. Eigentlich ist die Anzeige über 250 mm groß. Durch den Kniff schrumpft es jetzt für den Transport auf die Hälfte. Es ist nicht mehr größer als ein Taschenbuch. Der Prototyp hat eine Auflösung von mehr als 8 Punkten pro mm.

E Ink ist nach eigenem Bekunden der Marktführer in Sachen „elektronisches Papier“. Die Displays werden in vielen E-Book-Readern eingesetzt und arbeiten extrem stromsparend. Nur zum Wechseln der Information wird Strom verbraucht. Die Darstellung selbst bleibt auch ohne Stromzufuhr erhalten. Millionen winziger Kapseln enthalten schwarze und weiße Partikel, die in einer Flüssigkeit schwimmen und gruppenweise geladen werden können. Durch die richtige Stromzufuhr werden die jeweiligen Partikel alle oder teilweise nach oben gespült und dadurch sichtbar.

Auf der Webseite von E Ink ist das Verfahren im Detail erläutert.

Mittlerweile gibt es auch E Ink-Displays mit einer zusätzlichen roten Farbe. Das kann man in elektronischen Preisschildern einsetzen, um zum Beispiel auf Preissenkungen hinzuweisen.

Faltdisplay im Lesemodus
So sieht es gefaltet aus.
Farbiges elektronisches Regaletikett
So funktioniert die Technik

Für das faltbare Display sucht man nun Hersteller, die mit dem Prototyp Serienprodukte entwickeln wollen.

Bildquelle und weitere Informationen: E Ink

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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