3D-Drucker für ein Schloss

Andrej Rudenko aus Minnesota hat schon vor einigen Jahren einen Drucker entwickelt, mit dem man Häuser aus Beton drucken kann. Auch ein Schloss hat er schon fertiggestellt.

Der Beton-Drucker funktioniert ähnlich wie die üblichen 3D-Drucker. Statt mit geschmolzenem Kunststoff wird aber der flüssige Baustoff verarbeitet, der ja im Bausektor bestens bekannt ist. Der wird in einer Breite von etwa 25 mm und einer Dicke von etwa 10 mm auf den Untergrund aufgebracht. So wächst nach und nach das Bauwerk in die Höhe. Mit dieser Methode können individuelle Häuser in sehr viel kürzerer Zeit gefertigt werden. Der Bauunternehmer mit architektonischen Ambitionen hat die Drucker im Laufe von zwei Jahren in seiner Doppelgarage entwickelt.

Bei dem 3 x 5 Meter kleinen Schloss konnte er viele Bauformen ausprobieren und Erfahrungen gewinnen, die ihm bei der Fertigung eines Hauses in Originalgröße helfen werden. Nur eine Woche hat er für den Druckprozess und das Video benötigt, das Sie weiter unten aufrufen können.
Auf den Philippinen hat er eine Hotel-Suite gedruckt, die schon eine Größe von ca. 10 x 12 Metern hatte und eine Deckenhöhe von 4 Metern. Jetzt will er  sich an ein doppelstöckiges Wohnhaus wagen inclusive aller Innenwände und Sanitärbereiche.

Seine Firma Totalkustom sucht Kunden für den sehr kompakten Drucker. Und er möchte in Kontakt mit potenziellen Investoren kommen, die mit ihm zusammen die Technik weiter entwickeln.

Der Drucker „Stroybot2“: Sehr kompakt.

Bildquelle und weitere Informationen: Totalkustom / Andrej Rudenko

 

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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