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Abweisungsgrad der Etiketten vom Trägermaterial

Spendbarkeit von Etiketten
Die 'Spendierfähigkeit' von Etiketten ist stark abhängig vom Etikettenmaterial und der Kombination Klebstoff/Trägermaterial. Weiche Kunststoffetiketten beispielsweise, die zudem noch relativ stark auf dem Trägermaterial haften, lassen sich entweder garnicht, oder nur problematisch spenden. Zum Spenden von Etiketten sollten Sie Etikettenmaterial verwenden, das für den Spendebetrieb geeignet ist. Die Etiketten sollten eine gewisse Eigensteifigkeit besitzen, durch die sie die Neigung haben, sich beim spitzwinkligen Umlenken des Trägermaterials von diesem abzuspreizen und somit zu lösen. Weiche Etiketten mit zu zähem Klebstoff haben durch die fehlende Eigenspannung nicht die Kraft sich vom Trägermaterial zu lösen und lösen sich beim Spenden evtl. nicht schnell genug und werden dann mit dem Trägermaterial zusammen wieder aufgewickelt. Für die meisten Etikettenspender ist eine Mindesthöhe der Etiketten vorgeschrieben.
Abweisungsgrad/Trennkraft/Release Der Abweisungsgrad wird insbesondere durch Klebstoff und Silikonisierung bestimmt. Speziell beim maschinellen Spenden der Etiketten hat sich in der Vergangenheit ein eher leichter eingestellter Abweisungsgrad bewährt. Er wird bemessen als die Trennkraft, die man benötigt, um das Silikonpapier hinter dem klebstoffbeschichteten Obermaterial abzuziehen.
Release wird gemessen als die Trennkraft, die man benötigt, um das Silikonpapier von dem klebstoffbeschichteten Obermaterial abzuziehen.
FINAT- Testmethode Nr. 3 ( FTM 3).

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