Bluhm Systeme
Honnefer Straße 41 / D-53572 Unkel/Rhein
Telefon: +49 (0) 2224 / 77080
http://www.bluhmsysteme.com
info@bluhmsysteme.com

Superlative in Sachsen

Innenhülsen-Etikettierung mit LA 2138 bei Felix Schoeller jr Foto- und Spezialpapiere Werk Weißenborn.

Weißenborn, ein Vorort von Freiberg in Sachsen, liegt am Rande des beschaulichen Erzgebirges. Im Jahre 1871 wurde hier im Tal des kleinen Flüsschens Mulde eine Fein- und Spezialpapierfabrik gegründet, die sich knapp 100 Jahre später durch die Produktion von Fotobasispapieren zum größten Lieferanten des gesamten Ostblocks gemausert hatte.

Genau wie in vielen anderen Betrieben brachte die Wende 1990 auch gewaltige Veränderungen für die Belegschaft mit sich. Das Werk Weißenborn wurde von der Fa. Felix Schoeller jr Foto- und Spezialpapiere aus Osnabrück übernommen. Innerhalb von nur wenigen Jahren gelang ein gewaltiger Ausbau am Standort Weißenborn. Gemeinsam mit dem Stammwerk in Osnabrück avancierte man zum Weltmarktführer im Bereich der Fotopapiere. Heute kann man sicherlich voller Stolz sagen, dass jedes zweite Foto weltweit auf Papier aus dem Hause Felix Schoeller jr hergestellt wird.

Mit einem Marktanteil von über 50% gehören Firmen wie AGFA, Kodak, Fuji und Konica zum Kundenkreis der Felix Schoeller jr Foto- und Spezialpapiere. Neben den traditionellen Fotopapieren für die Silbersalz-Fotografie produziert das Werk Weißenborn hoch-qualitative Foto-Inkjet-Papiere für den Ausdruck digitaler Fotos.

Von Rekorden + Superlativen
Auf einem Rundgang durch die riesigen Produktionshallen treffen wir in der Abteilung Converting auf Herrn Dietmar Neuber, der voller Stolz weitere Superlative aufzählen kann: „Hier im Werk Weißenborn haben wir die auf der Welt einmalige Situation, dass an einem Standort die komplette Fertigung von der Papiermaschine über die Oberflächenveredelung bis hin zur kundenwunschgerechten Konfektionierung untergebracht ist. Somit sind wir der einzige voll-integrierte Inkjet-Papierhersteller weltweit. Unsere Papiermaschine 4 ist für eine Produktionsgeschwindigkeit bis 800 m/min für Fein- und Spezialpapiere ausgelegt.“

Konfektionierung Rückseite
Aufbringung der Klebestreifen

Auch im Bereich Converting von Herrn Neuber ist vieles rekordverdächtig. Auf einer speziellen Konfektionierungs-Maschine werden die bis zu 1,5 Tonnen schweren und bis zu 1550mm breiten Maschinenrollen eingespannt. Die Materiallänge dieser Rollen kann bis zu 10.000m betragen. In einer vollautomatischen Wickelstation wird die Papierbahn der Maschinenrolle auf 2“ Hülsenkerne gewickelt und auf die vom Kunden gewünschte Länge und genaue Breite geschnitten.

Während eines Wickelzyklus erhält ein Hülsenkern automatisch einen Klebestreifen für den Papieranfang und wird in die Maschine eingefahren. Auf einer zweiten Hülse wird die Bahn angelegt und der Wickelprozeß beginnt. Dabei beschleunigt die Maschine von 0 auf 360 m/min, bremst wieder ab und hat die gewünschte Rollenlänge mit einer Genauigkeit von +/- 10cm gewickelt. Dies alles geschieht innerhalb von ca.23 Sekunden!
In einem dritten Arbeitsgang wird das Ende der Papierbahn mittels eines Klebestreifens befestigt und die Rolle seitlich an einen Etikettendruckspender aus dem Hause Bluhm Systeme übergeben.

Spender
Einschweißstation

Legi-Air 2138 in rekordverdächtiger Umgebung
Die Aufgabe des Etikettendruckspenders vom Typ Legi-Air 2138 ist das Aufbringen eines Etikettes bedruckt mit der Chargennummer, einem Kundenlogo, der Kunden-Artikelnummer sowie Breite und Länge. Das Besondere dabei: das Etikett muss INNERHALB der Hülse appliziert werden. Die Ingenieure von Bluhm Systeme haben dies mit einer besonderen Pusher-Rolle gelöst.
Der Druck des Etikettes wird von LegiForWindows Vers. 3 gesteuert und von einem Druckmodul vom Typ Sato 42SR3 mit 300 dpi erledigt.

Nach dem Etikettieren läuft die fertige Rolle in eine Einschweißstation, wo sie in einen schützenden Folienschlauch eingefahren wird. Das letztliche Verpacken geschieht von Hand in meist senkrecht stehende Kartonhülsen .

Herr Neuber erläutert: „Mit dieser Anlage können wir pro Schicht bis zu1200 Röllchen produzieren. Hochwertige InkJet Papiere sind sehr oberflächenempfindlich,weshalb die Werktätigen an allen Konfektioniermaschinen weiße Baumwollhandschuhe tragen.“ „Auch wenn einer unserer Großkunden mehrere 1000 Röllchen pro Monat abnimmt, die Produktionskapazität ist noch lange nicht ausgelastet. Meist wird in zwei Schichten gearbeitet; bei Bedarf können es aber auch drei Schichten sein,“ so Herr Neuber weiter.

Bluhm Systeme – Hauptlieferant für Etikettier- und Codieraufgaben
An einer weiteren Station wird die Chargennummer nicht per Etikett sondern mit einem Linx 4800 InkJet Drucker von Bluhm Systeme direkt in den Hülsenkern eingedruckt.
Sollte einmal ein Karton von Hand etikettiert werden müssen, so wird diese Aufgabe mit einem Zebra 170 Xi III Thermotransferdrucker, ebenfalls aus dem Hause Bluhm erledigt.
An diesem Thermotransferdrucker werden Etiketten mit einer EAN Nr, Packdatum, Anzahl, Chargennummer und Artikelnummer gedruckt. Diese Daten werden zusätzlich mittels der LfW 3.x Software in einen Barcode vom Typ EAN 128 verschlüsselt.

Eine weitere Besonderheit bei Felix Schoeller jr. ist die PE-Beschichtung von InkJet Papieren. Das auf der Papiermaschine produzierte InkJet Rohpapier erhält auf dem Extruder eine sehr dünne Schicht aus PolyEthylen. Diese PE Schicht sperrt das Eindringen der Farbe ins Papier und verleiht dem Druckbild einen besonderen Glanz. Auf diese PE-Schicht wird in einem weiteren Bearbeitungsschritt eine Farbempfangsschicht aufgegossen. Diese Veredlungstechologie führt im Ergebnis dazu , dass ein im InkJet Verfahren gedrucktes Bild heute kaum noch von einem Foto zu unterscheiden ist.“
Die Rückseite des Papiers erhält auf den Veredlungsanlagen den Rückseitenstrich und kann auch mit einem Kundenlogo bedruckt werden.
Mit diesen vielen Systemen der Superlative lassen sich problemlos auch die ausgefallensten Kundenwünsche realisieren. Dass dabei die Qualitätskriterien weit über das Maß der ISO 9001 hinausgehen ist fast schon selbstverständlich.

Maschinenrollen

Schmunzelnd erzählt uns Herr Neuber: „Einer unserer Kunden verlangte sogar als Qualitätstest, dass wir einen LKW beladen mit seinen Produkten über die Alpen nach Italien und wieder zurück senden. Dabei sollte u.a. auch festgestellt werden ob z.B. die mit dem Sato-Drucker bedruckten Etiketten aus der Bluhm Produktion die geforderte Abriebfestigkeit beweisen können.“

Genau wie der norwegische Linie-Aquavit seine Reife durch Überqueren des Äquators erlangt, so haben die Schoeller-Produkte auch durch das mehrfache Überschreiten der Alpen Ihre Qualität zweifellos erwiesen.



Anrede:

Name:

Telefonnummer:


Anrede*:
Vorname:
Name*:
Firma*:
Branche:
Position:
Straße Nr.:
Postleitzahl:
Land / Ort:
Telefon:
Telefax:
E-Mail*:


Wir interessieren uns für:

Continuous Inkjet-Codierer
Thermische Inkjet-Codierer
Piezo High-Resolution-Codierer
Laser-Codierer
Etikettendrucker und -spender
Palettenetikettierer
Serienetikettieranlagen
Desktop-Etikettendrucker
Etiketten und Folien
RFID-Systeme

Wir möchten gerne:

Beratung durch Systemberater
Keinen Newsletter

Sonstiges:
 
 *Pflichtfeld


Erweiterte Suche