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Clevere Softwareansteuerung für ein "Perfektes Make-Up"
InkJet Drucker und Etikettendruckspender aus dem Hause Bluhm Systeme GmbH im Einsatz bei der Dr. Scheller Cosmetics AG

- Firmengebäude der Firma Dr Scheller Cosmetics AG
Das Unternehmen DR SCHELLER COSMETICS AG wurde 1944 gegründet und kann heute auf eine Entwicklung zurückblicken, die in der Branche beispiellos ist: vom Kleinbetrieb über das mittelständische Unternehmen bis hin zur weltweit agierenden Aktiengesellschaft, die ihren Sitz mitten in Europa hat. Derzeit produzieren knapp 400 Mitarbeiter so bekannte Produkte wie Manhattan Cosmetics und die Hautpflegeserie Apotheker Scheller Naturkosmetik. Dabei wird ein Umsatz von bis zu 80 Mio. Euro erzielt.
Das dabei auch modernste, immer weiter entwickelte Produktions- und Logistiktechnologien eingesetzt werden ist die logische Folgerung.

- Inkjet Codierer Linx 4800
Nehmen wir ein Beispiel aus dem Bereich der Kommissionierung. Die einzelnen Artikel werden während der Produktion mit LINX 4800 InkJet-Drucksystemen von Bluhm Systeme GmbH mit Chargennummern und MHD versehen, verpackt und im Kommissionierlager zwischengelagert.
In der Vergangenheit wurden über Nacht die einzelnen Kommissionierlisten und Versandetiketten ausgedruckt. Jeden Morgen mussten dann die Mitarbeiter die Etiketten den jeweiligen Kommissionierlisten zuordnen und am Ende der Kommissionierung manuell aufkleben. Zeitaufwand und Fehlerquote waren entsprechend hoch.
Um diesen Ablauf effizienter zu gestalten wurde von der Abteilung IFS (Informationssysteme) und den Ingenieuren von Bluhm Systeme GmbH ein ausgeklügeltes System entworfen, das einen vollautomatischen Etikettenausdruck ermöglicht.
Herr Denis Weiser, Projektleiter Informationssysteme aus dem Hause Dr. Scheller Cosmetics erläutert dazu: "Wichtig war uns, dass wir den größten Teil der Steuerungssoftware selbst programmieren konnten um eine nahtlose Integration in das bestehende Warenwirtschaftssystem unseres Unternehmens zu erhalten. Daher suchten wir einen Partner, bei dem sich unsere Software schnell und einfach in die Etikettiertechnik integrieren lässt. Der Etikettendruckspender LA 4040 von Bluhm Systeme hat diese Aufgabe problemlos meistern können."

- Kommissionierlisten werden eingescannt

- Manuelle Station
Der Prozess ins Detail:
Wie gewohnt werden über Nacht die Kommissionierlisten der einzelnen Kundenaufträge ausgedruckt. Die Listen enthalten einen eindeutigen Barcode, der die Auftragsinformationen enthält. Jeder Kommissionierkarton erhält automatisch ein Barcode-Etikett mit einer fortlaufenden Nummer. An einer zentralen Station, wird der Barcode der Kommissionierlisten von einem Mitarbeiter eingescannt. Gleichzeitig wird automatisch der Barcode des Kommissionierkartons gescannt. Die angebundene Software "verheiratet" somit die Kartonnummer mit der Kundennummer.
Anschließend laufen die Kartons über die Förderanlage durch das Kommissionierlager und werden entsprechend bepackt.
Die fertig befüllten Kartons werden zu verschiedenen automatischen oder manuellen Stationen geführt, den sog. "Packzielen", an denen die Versandetiketten aufgebracht werden.
Herzstück der automatischen Station ist der Etikettendruckspender und ein PC der vom Rechenzentrum in der Zwischenzeit alle Daten der Kartons synchronisiert und abgespeichert hat, die an diesem Tag geliefert werden müssen.
Durch die automatische Synchronisation und Zwischenspeicherung der Auftragsdaten ist gewährleistet, dass auch bei einem evtl. Netzwerkausfall die Etikettierung nicht stehen bleibt. Für eine noch höhere Ausfallsicherheit gibt es für die beiden Packziel-Stationen jeweils einen Backup Rechner der im Fall des Falles sofort eingesetzt werden kann und, wiederum automatisch, die benötigten Druckdaten mit dem Rechenzentrum synchronisiert.

- Etikettendruckspender LA 4040
An der Packziel-Station werden die Kartons mit einem Deckel versehen, per Kunststoffband verschlossen und es folgt der Einsatz des LA 4040 Etikettendruckspenders: Im PAX-Druckmodul sind Etiketten-Layouts und Logos bereits hinterlegt. Der Packzielrechner liest den Kartonbarcode, verknüpft damit die Kundendaten wie Anschrift Routing/Leitcodes, und Auftragsinformationen und schickt diese veränderlichen Daten als Textdatei an das PAX Druckmodul.
Hier wird das passende Etikett gedruckt und auf die Spendestempelplatte vorgeschoben. Eine in der Fördertechnik integrierte Fotozelle triggert den Spendearm, der dann ausfährt und berührungslos das Versandetikett den Karton aufbläst.
Der gesamte Etikettiervorgang benötigt ca. 3 Sekunden, und wird täglich für bis zu 400 Pakete vollautomatisch durchgeführt.
Inzwischen wurden seit Herbst 2003 ca. 100.000 Pakete auf diese Weise für den Versand etikettiert, ohne nennenswerte Störungen.
Projektleiter Denis Weiser: "Einer der großen Vorteile des Druckspendesystems ist, dass das Etikettenlayout bereits im Drucker vorliegt. Somit war es für uns ein Einfaches, dass unser System nur noch die veränderlichen Daten in der leicht verständlichen Zebra Programmiersprache ZPL erzeugen musste und die Daten "just-in-time" an den Drucker liefert. Durch diese Arbeitsweise und da die Dateien dadurch recht klein sind, treten auch keinerlei Zeitprobleme auf."
Diese Anwendung bei der Dr. Scheller Cosmetics AG zeigt erneut die einfache Integrierbarkeit der Bluhm Etikettendruckspender in jede gewünschte Produktionsumgebung.
Auf diese Weise sorgen sogar Druckspendesysteme für ein Perfektes Make-Up.



