Wo Weihnachten und Ostern zusammenfallen . . .
. . . da helfen über ein dutzend Linx Inkjet Drucksysteme aus dem Hause Bluhm Systeme bei allen Kennzeichnungsaufgaben.
Im Volksmund werden besondere Ereignisse beschrieben als Tage, an denen Weihnachten und Ostern an einem Tag stattfindet.
Im "Schokoladenstandort" der Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH & Co. KG im bayrischen Landshut muss man mit solchen Äußerungen besondere Vorsicht walten lassen.
Hier laufen nämlich wirklich schon zu Weihnachten die Schokoladenosterhasen vom Band. "Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist so kurz," erläutert Herr Dietmar Stütz, seines Zeichens Technischer Betriebsleiter im Hause Brandt, "dass wir die Osterproduktion bereits vor Weihnachten beginnen müssen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden."
Hier im Werk Landshut produzieren über 700 Mitarbeiter die süßen Köstlichkeiten, die man im Fachgeschäft sofort an dem schwungvollen Brandt-Logo erkennt.

- Firmengebäude in Landshut
Vom Schiffskonditor zum Schokoladenfabrikanten
Bereits im Jahre 1900 gründete Carl Brandt die erste Schokoladen- und Zwiebackfabrik. Im Vorfeld konnte Carl Brandt als Schiffskonditor Erfahrungen bei den Schleckermäulern aus aller Welt sammeln. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erkannte er die Vorliebe der Menschen nach so genanntem "Trockengebäck" und brachte die Technik des kontinuierlichen Backens durch ein Fließband mit nach Hause.
Dies war der Grundstein für eine Epoche machende Karriere: Der Brandt Zwieback aus der Packung mit dem lächelnden Kindergesicht ist aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken!
Im Jahre 1940 wurde der Standort Landshut gegründet der sich speziell mit der Herstellung von Schokoladenhohlfiguren und Dragees beschäftigt.
"Bei uns wird alles produziert, was kugelt und sich überziehen lässt" erläutert Herr Stütz mit einem Lächeln und schaut dabei auf die Tagesproduktion einer Anlage von über 1.5 Millionen Schokoartikeln wie z.B. gefüllte Eier, Schokodragees, Osterhasen und Weihnachtsmännern in allen erdenklichen Größen, Formen und Sorten.
Pro Stunde ein Rückstellmuster - von JEDER Maschine!
Dass bei all den süßen Sachen der Qualitätskontrolle ein besonders großer Stellenwert beigemessen wird ist schon eine Selbstverständlichkeit.
Nicht erst durch die EU Norm 178/2002, die eine Rückverfolgung der Endprodukte bis hin zu den Rohlieferanten vorschreibt, ist der Aufgabenbereich der Kennzeichnung und Codierung von besonderer Wichtigkeit.

- Linx 6200 an der Produktionsstrecke zur Kartoncodierung

- Codierung auf Karton: MHD, Produktionsjahr, Kalenderwoche, Tag und Schichtnummer
Im Bereich der Fertigprodukte kommen hier mehr als ein Dutzend Linx-InkJet Codiersysteme aus dem Hause Bluhm Systeme GmbH aus Unkel am Rhein zum Einsatz.
An allen Abpackstationen sind verschiedene LINX Drucker im Einsatz. Hierzu erzählt Dietmar Stütz: "Die ersten InkJet Systeme von Bluhm haben wir im Jahre 1990 installiert. Alle LINX Drucker haben sich als äußerst robust und zuverlässig bewiesen. Von der ersten LINX 6000er Generation haben wir sogar heute noch ein System im Einsatz!"
Robust und doch einfach im Handling
Und die LINX Drucker werden wirklich nicht geschont. Bei einem Betriebsrundgang zeigt der für die Codiersysteme verantwortliche Mitarbeiter, Herr Georg Obermeier, die einzelnen Systeme im Einsatz. Dabei erklärt er: "Auf all unseren Produkten wird eine besondere Codierung aufgebracht. Früher benötigten nur Schokoartikel die schwerer als 12 Gramm waren ein MHD. Heute, im Rahmen einer lückenlosen Produktrückverfolgung, werden alle Produkte mit den LINX Inkjet Systemen codiert. Neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum wird auch noch eine Codierung aufgebracht die den Produktionsstandort und die abfüllende Maschine genauso identifiziert wie das Herstelljahr, die Kalenderwoche, den Tag und die betreffende Schicht." Weiter erläutert Herr Obermeier: "Die Arbeitsweise mit den LINX Systemen zeigt sich dabei als äußerst einfach und unproblematisch. Sonntagabend zu Schichtbeginn bekommen die ganzen LINX 4000er Drucker die entsprechenden Startinformationen."

- Codierung auf Folienbeutel
Arbeitsweise: automatisch
"Zum jeweiligen Schichtwechsel, also zweimal täglich, springt die Codierung automatisch auf die nächste Schichtnummer um. Nach dem Start am Sonntagabend brauchen wir uns um die LINX Drucker nicht mehr zu kümmern.
Einmal am Tag kontrollieren wir nur noch ob der Drucker eine Meldung für neues Solvent oder Tinte anzeigt und füllen entsprechend nach. Ansonsten laufen die Drucker rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, (fast) das ganze Jahr hindurch." sagt Georg Obermeier weiter.
Das Wörtchen "fast" steht ganz bewusst in Klammern. Jeden Tag arbeitet die Belegschaft eine Stunde länger. Damit werden die Zeiten für die sog. Vorholtage angesammelt. Damit sind die Tage gemeint, an denen die Produktion steht, z.B. die Brückentage im Mai oder die längeren Wochenenden zu Ostern und Pfingsten.
Während dieser Vorholtage dürfen sich auch die LINX Drucker eine Pause gönnen, dann nämlich, wenn die jährliche Wartung durchgeführt wird.
Naschen erlaubt . . .
Versehen mit frischen Filtern und ggf. neuer Tinte geht dann die Codierung auf Kartons und Kunststofffolie wieder weiter. Gedruckt wird übrigens mit der LINX Tinte vom Typ 3103, die sich u.a. dadurch auszeichnet, dass sie geringere MAK Werte hat und extrem weniger geruchsintensiv ist.
Dabei kann man schon schnell Appetit auf einen Schokoladenosterhasen bekommen, oder doch lieber einen Weihnachtsmann, oder noch ein gefülltes Ei oder ...
Manchmal kommen Weihnachten und Ostern eben doch zusammen.



