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Bluhm Systeme
  Bluhm Systeme
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Aus dem (staubigen) Leben eines Etikettendruckspenders 51xx von Bluhm Systeme

Etikettendruckspender La 51xx

Als Etikettendruckspender hat man es nicht leicht - und wenn man zu den robusten Systemen der Serie 51xx/52xx von Bluhm Systeme aus Unkel am Rhein gehört erst recht nicht. Solange man sich noch in der Bau- und Testphase befindet ist die Welt noch in Ordnung. Die Produktionsräume bei Bluhm Systeme sind angenehm klimatisiert, trocken und vor allem sauber. Doch dann geht´s ab zum Einsatzort beim Kunden, z.B. zu einem Zulieferer für die pharmazeutische Industrie. Dort wird feinste Cellulose (einem Pulver mit einer Korngröße von 29µ) hergestellt und in Säcke abgefüllt. Diese kommen in einen Karton und der Karton soll die erforderliche Etikettierung erhalten.

So ergeht es einem Etikettendruckspender 51xx RH 90° mit Druckmodul PAX 173 mit 300 dpi. Die harten Umgebungsbedingungen für diesen Spender lauten: extrem staubig mit Partikelgrößen bis zu 32µ und das ganze OHNE jegliches Schutzgehäuse !
Hier werden die ankommenden Kartons entweder stirnseitig oder von der Seite mit einem DIN A 5 Etikett versehen - im 3 Schichtbetrieb, 340.000 mal im Jahr.

Die Software Legi For Windows (LFW) hat es noch gut. Sie residiert auf einem PC, der komplett staubsicher in einem Schutzschrank untergebracht ist. Auch die Tastatur für die manuelle Dateneingabe in vorgefertigte Eingabefelder des Etiketts verfügt über eine Staubschutzhaube.
Doch anders beim Spender: Drei optische SICK Sensoren und die Steuerung aus dem Hause Bluhm Systeme überwachen den Ablauf. Am T-Stativ des Spenders ist ein Umschalter angebracht, der die Auswahl des Etikettierens anbietet: "Etikett von der Seite", "Stirnseite" oder "Kein Etikett".

Etikettendruckspender am Laufband

Die Software Legi For Windows (LFW) hat es noch gut. Sie residiert auf einem PC, der komplett staubsicher in einem Schutzschrank untergebracht ist. Auch die Tastatur für die manuelle Dateneingabe in vorgefertigte Eingabefelder des Etiketts verfügt über eine Staubschutzhaube.
Doch anders beim Spender: Drei optische SICK Sensoren und die Steuerung aus dem Hause Bluhm Systeme überwachen den Ablauf. Am T-Stativ des Spenders ist ein Umschalter angebracht, der die Auswahl des Etikettierens anbietet: "Etikett von der Seite", "Stirnseite" oder "Kein Etikett".

Erkennt der erste Sensor das Produkt, wird das Etikett gedruckt und auf den Tamp-Blow Stempel geschoben. Ein "Etikett-auf-Stempel-Sensor", der in einer Ecke des Stempels untergebracht ist meldet der SPS, dass sich das Etikett auf dem Stempel befindet. Ist vom Bediener die Funktion "Stirnseitig Etikettieren" angewählt worden, fährt nun der 90° Schwenkarm pneumatisch getrieben aus und erwartet den Karton. Ein zweiter optischer Sensor erkennt, wann der Karton die richtige Spendeposition erreicht hat und löst den Abblasvorgang sowie das Zurückfahren des Spendearmes aus.

Etikettenstempel
Stirnseitig Etikettieren

Durch diesen Ablauf ist es möglich, dass der Karton OHNE stehen zu bleiben etikettiert werden kann. Ist der eben erwähnte Wahlschalter auf "Etikett seitlich" geschaltet, verharrt der Stempel mit dem bereitstehenden Etikett in seiner Ruheposition. Erst wenn ein weiterer optischer Sensor die richtige Spendeposition des Kartons meldet, fährt der Arm maximal um 20° aus und bläst das Etikett auf den vorbeieilenden Karton.Und all dies, wie bereits erwähnt, ohne Unterbrechung im 3 Schichtbetrieb bis zu 340.000 mal im Jahr.Ab und zu kommen die Bediener mit der Druckluftpistole und entfernen den gröbsten Staub.

Trotzdem dringen so mikrofeine Partikel bis in den hintersten Schlitz des Systems. Wohl dem, der als Druckeinheit ein Zebra PAX Modul eingebaut hat. Unter diesen Bedingungen zeigt sich ein weiterer entscheidender Vorteil gegenüber DeskTop Drucksystemen. Das Druckmodul benötigt zur Kühlung innerlich keinerlei Ventilatoren die die staubige Luft in den Drucker saugen würden. Im hier konkreten Fall ist sogar seit 2 Jahren immer noch die erste Thermoleiste im Einsatz. Wirklich eine rekordverdächtige Leistung.

Man sieht also: das Leben eines Bluhm Systeme Etikettendruckspenders kann ganz schön hart sein - einsam und schutzlos.