Hohe Produktionslogistik durch Barcode Kennzeichnung
Die Firma Tempelmann GmbH mit Sitz in Stadtlohn wurde 1980 gegründet. Damals wurde im handwerklichen Stil produziert. Herr Tempelmann, der ursprünglich aus der Möbelindustrie kommt, hatte sich zur Aufgabe gemacht, exclusive Türen zu entwickeln, die nicht in jedem Baumarkt angeboten werden. Die Idee hochwertige Türen herzustellen hat sich so gut durchgesetzt, daß Tempelmann bereits innerhalb von 4-5 Jahren eine bedeutende Marktposition inne hatte. Heute werden ca. 800 Türenelemente pro Tag gefertigt. Wesentlichen Anteil am Erfolg der Firma Tempelmann hat die Entwicklung neuer Türen.
Rundkanten an den Zargen ist z.B. eine Eigenentwicklung, mit der ein ganz neues Marktsegment geschaffen wurde. In den letzten Jahren hat Tempelmann enorm expandiert. Umsatzzuwächse von 30% waren zu verzeichnen. Um mit diesen Zuwachsraten Schritt zu halten, mußte man auf modernste Technik setzen. Der Einsatz von Barcodes in der Produktion zur Gewährleistung eines schnellen Informationsflusses, sowie der Einsatz von spezialisierten Produktionsmaschinen waren Vorraussetzung für eine effiziente Fertigung. Ein weiterer Punkt, der für den Unternehmenserfolg verantwortlich ist, ist sicherlich auch das Bestreben, den Mitarbeiterstab überschaubar zu halten. Gemessen am Umsatz ist die Mitarbeiterzahl bei Tempelmann bei weitem nicht so hoch, wie in vergleichbaren Untemehmen. Durch den so gewonnenen Produktivitätsvorsprung werden die Arbeitsplätze im Untemehmen zu zukunftsorientierten Stellen. Zur Produktkennzeichnung in der automatisierten Poduktion, hat man sich für berührungslos arbeitende InkjetCodierer entschieden.
So kennzeichet Tempelmann seine Produkte mit LinxCodierem der Firma Bluhm aus. Herr Harriann, technischer Leiter bei Tempelmann, nennt als Hauptgrund für diese Wahl die problemlose Ansteuerung der Linx InkjetCodierer mit herkömmlichen SoftwareProgrammen. Auch die gute Druckqualität im Vergleich zu anderen Systemen ist hervorzuheben. Grund dafür ist, daß Bluhm auch in der Holzindustrie schon zahlreiche Anwendungen realisiert hat. Die Reinigung und Wartungsintervalle, die bei lnkjetSysteme immer ein Thema sind, haben Hamann ebenfalls voll überzeugt. Die Druckköpfe werden nur einmal pro Woche vollständig mit Solvent gespült. Dies nimmt nur ca. eine 1/4 Stunde in Anspruch. Weitere Reinigungsmaßnahmen sind laut Hamann nicht notwendig, da die LinxSysteme ihre Düsen selbständig reinigen. Die lnkjetSysteme sind untereinander vernetzt. So können alle wichtigen Funktionen, wie z.B. Texte Eingeben und Löschen, Starten und Stoppen etc. von einer zentralen Stelle aus gesteuert werden. Über die DDEAnbindung erfolgt auch ein ferngesteuertes Auslösen der Reinigungsroutine der lnkjetCodierer. Es muß lediglich am Morgen ein Hauptschalter betätigt werden. Die Ansteuerung der Geräte über DDETreiber war im Haus Tempelmann problemlos möglich, da für jemanden der "ein bißchen Ahnung von der Sache hat und ein wenig programmieren kann" es keinesfalls schwiedg ist, die Anbindung zu programmieren. Visual Basic ist die Programmiersprache, in der die Systeme bei Tempelmann angesteuert werden. Der Datenaustausch der InkjetCodierer erfolgt über eine AccessDatenbank. So steht jederzeit die gewünschte Information an der richtigen Stelle im Betrieb bereit und kann von den InkjetCodierern auf das Produkt gebracht werden.
Nachdem der Barcode auf das Produkt codiert wurde, stehen den nachfolgenden Maschinen alle notwendigen Informationen, wie z.B., rechte oder linke Tür, Doppel oder Sondertür etc., zur Verfügung. Die vollautomatischen Bearbeitungszentren stellen sich durch den Barcode sozusagen die verschiedenen Bearbeitungsprogramme selbst zusammen. Dank des Barcodes läuft die Produktion bei Tempelmann zu 80% vollautomatisch ab. Der Maschinenführer muß nur z.B. Holzleisten nachlegen, Magazine auffüllen sowie den Fertigungsprozeß überwachen. Die direkte Erkennbarkeit der Barcodes beim Durchlauf des Produktes ist besonders wichtig, da es sonst zu kostenintensiven Produktionsstillständen kommt. In der Holzindustrie sind Astlöcher ein heikles Thema bei der Erkennung von direkt auf Holz codierten Barcodes. Tempelmann hat diese Problematik früh erkannt und eine Lösung gefunden; Rasterscanner mit hoher Auflösung werden eingesetzt. Diese speziell auf die Rastertiefe des Holzes eingestellten Scanner haben das Problem des Produktionsstilistand bei Nichterkennung eines Barcodes fast gänzlich verschwinden lassen. Auch das Thema Beratung, Service und Lieferfähigkeit von Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen wird bei Tempelmann von Bluhm Systeme sehr professionell gelöst. Vor Ort werden Aufgaben direkt besprochen. Ersatzteil und Verbrauchsmaterialbestellungen werden innerhalb von 3 Tagen ausgeführt.
Zum Abschluß kann man sagen, daß die Firma Tempelmann GmbH mit den im Einsatz befindlichen Kennzeichnungssystemen der Firma Bluhm vollauf zufrieden ist.






