Rotbäckchen goes Bluhm
Bluhm Systeme unterhielt sich mit Herrn Manfred Zimmermann, der bei Rabenhorst für die Elektro- und Gebäudetechnik zuständig ist.
Die Firma Rabenhorst ist vor allem bekannt durch ihren "Rotbäckchen" - Traubensaft. Mit 98 Mitarbeitern gehört die Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG zu den weltweit führenden Herstellern von gesundheitsfördernden Qualitätssäften. In über 35 Länder werden die Säfte exportiert.
Die Geschichte des Unternehmens ist traditionsreich. Eine Geschichte die 1805 begann, als dessen Gründer die Familie Lauffs in Oberwinter am Rhein mit dem Weinbau begannen. Bald kam es zur Herstellung von Traubensäften, die zunächst "alkoholfreier Wein" genannt wurden. Die Richtung des Weges den Rabenhorst seitdem eingeschlagen hat, wurde vor allen durch die Brüder der Gründerfamilie, Günther und Walther Lauffs, bestimmt. Einer kümmerte sich um die ständige Optimierung der Produktionsbedingungen, der andere um die stete Verbesserung der Produkte. Die Qualitätsphilosophie geht heute weit über das eigentliche Produkt hinaus. Längst hat Rabenhorst Aspekte wie Umweltschutz, Erhaltung von Lebensräumen und sozialer Strukturen in eine ganzheitliche Sichtweise der Qualität einbezogen.
Rabenhorst-Säfte werden vorwiegend in Deutschland vertrieben: rund 40 % über Reformhäuser, 36 % über Apotheken und etwa 6 % über Drogerien. Rund 13 % der Säfte werden in über 35 Länder exportiert, wobei der wichtigste Markt Frankreich ist.
Bluhm: Wie lange besteht der Kontakt zu Bluhm Systeme?
H. Zimmermann: Seit Gründung der Firma Bluhm 1968.
Bluhm: Welche Kennzeichnungssysteme werden in Ihrem Hause eingesetzt ?
H. Zimmermann: Neben den berührungslos arbeitenden Linx Inkjet-Codierern wird seit einem Jahr auch ein Piezo-Großcodierer vom Typ PEL Zentral eingesetzt. Die zuvor eingesetzten Etiketten konnten wir somit einsparen.
Bluhm: In welchen Bereichen der Produktion werden die Kennzeichnungssysteme eingesetzt?
H. Zimmermann: Nach der Abfüllung werden die Flaschen in Kartons verpackt. Die Kartons werden mit Inhaltsangaben, Mindesthaltbarkeitsdatum und Barcode gekennzeichnet. Anschließend werden die Kartons auf Paletten gepackt.
Bluhm: Was ist Inhalt und Ziel der Codierung?
H. Zimmermann: Ziel ist die Kennzeichnung der Kartons mit verschiedenen Barcodes, wie z.B. dem EAN 13 und EAN 128, 2S5 und ITF und einer internen Codierung.
Bluhm: Wofür wird die interne Kennzeichnung benötigt?
H Zimmermann: Sie dient der automatischen Steuerung der Kartons auf die Paletten, der Paletten in das Hochregallager und von dort aus in die LKW's.
Bluhm: Wieviele Flaschen werden pro Tag bei ihnen abgefüllt und verfrachtet?
H. Zimmermann: Je nach Flaschengröße liegt die Zahl zwischen 80.000 und 120.000, was maximal ca. 6 Flaschen pro Sekunde bedeutet.
Bluhm: Müssen die Flaschen einzeln beschriftet werden?
Zimmermann: Nein, zur Zeit nicht. Aber das ist für die Zukunft geplant. Dafür werden wir in nächster Zeit einen weitern Linx Inkjet-Codierer einsetzen.
Bluhm: Haben Sie Mängel an den Kennzeichnungssystemen?
Zimmermann: Nein, ich bin wunschlos zufrieden!
Bluhm: Vielen Dank für das Gespräch.





